Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

18.04.2026

Bei der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg zeigt sich ein klares Bild: 

Die politische Landschaft bleibt zwar von zwei großen Kräften geprägt, gleichzeitig verschieben sich die Gewichte deutlich.

Die Wahlbeteiligung lag bei rund 69,6 % – ein vergleichsweise hoher Wert.

Wahlergebnis im Überblick: 

Bündnis 90/Die Grünen: 30,2 %
Christlich Demokratische Union Deutschlands: 29,7 %
Alternative für Deutschland: 18,8 %
Sozialdemokratische Partei Deutschlands: 5,5 %
Freie Demokratische Partei: 4,4 %
Die Linke: 4,4 %
Grüne bleiben vorn – CDU rückt auf

Die Bündnis 90/Die Grünen bleiben mit 30,2 % stärkste Kraft, verlieren jedoch leicht im Vergleich zur letzten Wahl.

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands erreicht 29,7 % und liegt damit nur knapp dahinter – ein deutlicher Zugewinn.

AfD legt deutlich zu.

Die Alternative für Deutschland kommt auf 18,8 % und etabliert sich klar als dritte Kraft im Land.

Dieses Ergebnis verändert die Mehrheitsverhältnisse deutlich und erhöht den politischen Druck auf die etablierten Parteien.

SPD schwach – kleinere Parteien scheitern.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands erzielt nur 5,5 % und erreicht damit ein historisch schwaches Ergebnis.

Die Freie Demokratische Partei und Die Linke scheitern mit jeweils 4,4 % an der Fünf-Prozent-Hürde und sind nicht im Landtag vertreten.

Schwierige Regierungsbildung.

Durch das knappe Ergebnis zwischen Grünen und CDU sowie das Fehlen kleinerer Parteien entstehen begrenzte Koalitionsoptionen.

Eine Zusammenarbeit zwischen den beiden größten Parteien bleibt die wahrscheinlichste Lösung – jedoch mit offener Führungsfrage.

Stadt und Land driften auseinander.

Die Wahl zeigt erneut deutliche Unterschiede:

Städte: starke Ergebnisse für die Grünen
ländliche Regionen: stärkere CDU- und AfD-Werte

Diese Entwicklung verdeutlicht eine zunehmende gesellschaftliche und politische Differenzierung.

Fazit:

Die Landtagswahl 2026 bringt klare Zahlen, aber komplexe Folgen: