Freiburg hat gewählt: Kontinuität im Rathaus

02.05.2026

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Freiburg im Breisgau Ende April 2026 ist die Entscheidung schneller gefallen als viele erwartet hatten. Amtsinhaber Martin Horn konnte sich direkt im ersten Wahlgang durchsetzen und bleibt damit weiterhin an der Spitze der Stadt.


Deutliches Ergebnis ohne zweite Runde:


Obwohl mehrere Kandidatinnen und Kandidaten angetreten sind, zeichnete sich am Wahlabend ein klares Bild ab: Horn lag von Anfang an vorne und erreichte schließlich die absolute Mehrheit. Damit war keine Stichwahl nötig – ein Zeichen dafür, dass ein großer Teil der Wählerschaft seinen bisherigen Kurs unterstützt.
Hinter ihm landete Monika Stein mit deutlichem Abstand auf Platz zwei. Auch Achim Wiehle konnte zwar Stimmen sammeln, spielte für den Wahlausgang aber keine entscheidende Rolle.


Themen aus dem Alltag der Stadt im Fokus:


Im Wahlkampf ging es weniger um große ideologische Konflikte, sondern vor allem um konkrete Fragen aus dem Alltag: Wie kann bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden? Wie soll sich die Stadt weiterentwickeln? Und welche Rolle spielen neue Maßnahmen wie die Verpackungssteuer?
Gerade mit seinem eher pragmatischen Ansatz konnte Horn offenbar viele Menschen überzeugen. Statt großer Versprechen setzte er auf Kontinuität und schrittweise Lösungen.
Spürbares Interesse der Bürger


Auffällig war auch die Beteiligung:

Mehr Freiburgerinnen und Freiburger gingen zur Wahl als noch vor acht Jahren. Das deutet darauf hin, dass die Themen der Stadt viele Menschen direkt betreffen und mobilisieren.

Ein klarer Auftrag – aber auch Erwartungen:


Mit seiner Wiederwahl hat Horn nun Rückenwind für eine weitere Amtszeit. Gleichzeitig zeigen die Stimmen für die anderen Kandidaten, dass es auch in Freiburg unterschiedliche Vorstellungen davon gibt, wie sich die Stadt entwickeln soll.


Fazit:


Die Wahl bringt Stabilität – aber keinen Stillstand. Freiburg bleibt politisch vielfältig, und die kommenden Jahre werden zeigen, ob es gelingt, die unterschiedlichen Erwartungen in konkrete Politik umzusetzen.